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Neuedition, Revision und Abschluss
der Werke Immanuel Kants

Abteilung IV

kantmuenze vorderseite

kantmuenze rueckseite
Münzkabinett der Staatlichen Museen
zu Berlin, 18249085;
Fotograf: Reinhard Saczewski

Wilhelm Dilthey hielt 1902 im Vorwort zur Kant-Ausgabe für die letzte, die IV. Abteilung fest, dass diese ”aus den Nachschriften der Vorlesungen das Wissenswürdige“ (AA, I, XIII) enthalten werde. Die Abteilung ist zu Beginn der 1920er Jahre aus verschiedenen Gründen eingestellt worden. Dazu zählten: Fehlende Finanzmittel, nicht ausreichende Kenntnisse über die Entstehung der 91 bis zum Jahr 1912 ermittelten Manuskripte und schließlich der erst 1907 durch Forschungen von Erich Adickes herausgestellte Umstand, dass Kant selbst zur „Physischen Geographie“ in den Jahren 1757/59 ein eigenes – in Abschrift erhaltenes – Konzept erarbeitet hatte.

 

Zu Beginn der 1960er Jahre wurde zwischen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und der damaligen Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin eine Fortführung der Abteilung IV vereinbart. Der erste Band (Nr. 24 der Gesamtzählung) mit studentischen Nachschriften der Logik-Vorlesung ist 1966 erschienen.

 

Zum gegenwärtig gültigen Konzept der Ausgabe gehören die Fertigstellung des Bandes zur „Physischen Geographie“ (Band XXVI.2) und die Neubearbeitung der auf Johann Gottfried Herder zurückgehenden Notizen nach Kants Vorlesungen.

 

 

 

 

 

 

 

Aus der Berliner Werkstatt von Hofmedailleur Daniel Loos

Anzeige in:

Jenaische Allgemeine Literaturzeitung, Intelligenzblatt. St. 93, S. 768 (August) 1804

Dazu: Guido Kisch, Immanuel Kant im Medaillenbild, Sigmaringen 1977

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